899,00 €
Das HIKMICRO Lynx LH15 3.0 ist ein leichtes Wärmebild-Monokular für Pirsch, Ansitz, Nachsuche und Revierkontrolle. Es kombiniert einen 320 × 240-Sensor mit < 18 mK und eine fokusfreie 15-mm-Optik in einem Gehäuse mit 296,5 g. Gegenüber dem Lynx LE15 3.0 mit gleicher Optik bringt es mehr Pixel und eine bessere Temperaturempfindlichkeit, dazu Zoom Pro. Wer deutlich weiter beobachten will, greift zum Lynx LH35 3.0 mit 35-mm-Objektiv.
Bei Nieselregen, Nebel oder nach einem warmen Tag liegen Wild und Umgebung thermisch dicht beieinander. Hier hilft die NETD von < 18 mK: Das Bild behält mehr Kontur, und du kannst Stücke vor Bewuchs besser vom Hintergrund trennen.
Für die Nachsuche bringt das LH15 ein gutes Mittelmaß aus Sehfeld und Detail. Liegt ein Stück in der Dickung, siehst du es ab 7 m scharf. Für die Arbeit direkt am Anschuss auf wenige Meter ist das Lynx LE10 3.0 mit 3,4 m Naheinstellgrenze die bessere Ergänzung.
Bei der Frühjahrszählung oder der Kontrolle von Wildäckern hilft das bessere Bild, Stücke einer Gruppe auseinanderzuhalten. Fotos und Videos speicherst du auf 64 GB. Aus dem Standby ist das Gerät in rund 2 Sekunden wieder einsatzbereit.
Der VOx-Sensor löst 320 × 240 Pixel bei 12 µm Pixelabstand auf und arbeitet mit 50 Hz. Die NETD von < 18 mK liegt unter den < 20 mK von LE10 und LE15. Mit der HSIS-Shutterless-Bildverarbeitung bleibt das Bild seltener für eine Kalibrierung stehen; ein Shutter-Modul bleibt für Einschalten und große Temperatursprünge erhalten. Image Pro 3.0 bereitet das Bild auf, Zoom Pro schärft den Digitalzoom nach. Gegenüber dem Vorgängermodell liegen die Stärken der 3.0-Generation in NETD, Bildverarbeitung, Speicher und WLAN, nicht in einer höheren Sensorauflösung.
Das 15-mm-Objektiv mit F1.0 ist fokusfrei und ab 7 m scharf. HIKMICRO gibt das Sehfeld mit 11,7° × 8,8° beziehungsweise 20,5 × 15,4 m auf 100 m an, die Grundvergrößerung mit 2,2-fach. Damit suchst du Waldränder und Schläge zügig ab. Die Detektionsreichweite von 750 m ist eine Herstellerangabe ohne genannte Zielgröße: Ab dieser Distanz taucht eine Wärmesignatur als Punkt auf. Sicher ansprechen kannst du nur auf einen Bruchteil davon, abhängig von Wetter, Vegetation und Temperaturkontrast.
Das 0,39-Zoll-Display zeigt 1.024 × 768 Pixel. Die Austrittspupille beträgt 6 mm, der Augenabstand 20 mm, der Dioptrienausgleich −5 bis +3 dpt. Sechs Paletten stehen zur Wahl: Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion, Red Mono und Green Mono, dazu ein kalter oder warmer Bildton. Welche Palette dir mehr zeigt, hängt von Hintergrund und Wetter ab; ein Wechsel zwischen White Hot und Black Hot lohnt sich oft.
Einen Laser-Entfernungsmesser hat das LH15 nicht. Die integrierte Distanzschätzung arbeitet über die Bildgröße des Ziels und liefert Näherungswerte. Wer im Feld genau messen will, ist mit dem Condor CQ35L 2.0 besser bedient.
Der wechselbare 18650-Akku hält nach Herstellerangabe 5,5 Stunden bei 25 °C und 5 Stunden bei −20 °C, jeweils mit Hotspot. Geladen wird per USB-C, auch an der Powerbank. Fotos und Videos mit Ton speichert es auf 64 GB, per WLAN mit 2,4 und 5 GHz überträgst du das Bild in die App HIKMICRO Sight.
Alle Lynx-3.0-Modelle haben 12-µm-Sensoren, 50 Hz, HSIS, Wechselakku, 64 GB und IP67; sie unterscheiden sich in Sensor, NETD und Brennweite.
| Modell | Sensor | NETD | Objektiv | Sehfeld auf 100 m | Detektion (Hersteller) | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lynx LC06S (ältere Generation) | 160 × 120 | < 35 mK | 6,2 mm F1.1 | 43,8 × 32,9 m | 250 m | 250 g |
| Lynx LE10 3.0 | 256 × 192 | < 20 mK | 9,7 mm F1.0 | 31,7 × 23,8 m | 500 m | 291,5 g |
| Lynx LE15 3.0 | 256 × 192 | < 20 mK | 15 mm F1.0 | 20,5 × 15,4 m | 750 m | 296,5 g |
| Lynx LH15 3.0 | 320 × 240 | < 18 mK | 15 mm F1.0 | 20,5 × 15,4 m | 750 m | 296,5 g |
| Lynx LH35 3.0 | 384 × 288 | < 15 mK | 35 mm F1.0 | 13,1 × 8,0 m | 1.800 m | 354,5 g |
| Weitere Lynx 3.0 | Lynx LH19 3.0, Lynx LH25 3.0, Lynx LQ35 3.0 und Lynx LQ35L 3.0: technische Daten auf der jeweiligen Produktseite | |||||
Passt gut, wenn …
Eher ein anderes Modell, wenn …
In Gohrisch kannst du das HIKMICRO Lynx LH15 3.0 vor dem Kauf in die Hand nehmen und mit anderen Handgeräten vergleichen; wir beraten dich zu Sensor, Brennweite und Sehfeld für dein Revier, vereinbare einfach einen Termin. Bei uns berät dich ein aktiver Jagdhundeführer, wenn du ein Gerät für die Nachsuche suchst. Für Wärmebild an der Waffe findest du bei uns Wärmebild-Vorsatzgeräte, passende Adapter, den Montageservice und den Einschießservice. Eingeschossen wird auf einem Schießstand in unserer Nähe auf Distanzen bis 100 m.
Das HIKMICRO Lynx LH15 3.0 ist ein Wärmebild-Handgerät zur Beobachtung ohne Montagevorrichtung für Schusswaffen. Es fällt damit nicht unter die Nachtsicht- und Nachtzielgeräte nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 WaffG und ist erlaubnisfrei erhältlich. Ein Einsatz als Zielhilfe ist nicht zulässig. Für Vorsatzgeräte gilt § 40 Abs. 3 WaffG: Inhaber eines gültigen Jagdscheins dürfen für jagdliche Zwecke damit umgehen, jagdrechtliche Beschränkungen bleiben unberührt. Unabhängig vom Gerät verbietet § 19 Abs. 1 Nr. 4 BJagdG, Schalenwild außer Schwarzwild sowie Federwild (mit einzelnen Ausnahmen) zur Nachtzeit zu erlegen. Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung; maßgeblich sind das Waffengesetz und das Jagdrecht deines Bundeslandes.
| Sensor | VOx ungekühlt, 320 × 240 Pixel, 12 µm |
| NETD | < 18 mK |
| Bildrate | 50 Hz |
| Objektiv | 15 mm, F1.0, fokusfrei |
| Naheinstellgrenze | 7,0 m |
| Vergrößerung | 2,2-fach optisch, 2,2–17,6-fach (8-fach digital) |
| Sehfeld | 11,7° × 8,8° (20,5 × 15,4 m auf 100 m) |
| Detektionsreichweite | 750 m (Herstellerangabe) |
| Display | 0,39 Zoll, 1.024 × 768 Pixel |
| Okular | Austrittspupille 6 mm, Augenabstand 20 mm, −5 bis +3 dpt |
| Farbpaletten | Black Hot, White Hot, Red Hot, Fusion, Red Mono, Green Mono |
| Entfernungsmesser | nein (Distanzschätzung) |
| Akku | 18650 Li-Ion, wechselbar; 5,5 h (25 °C) / 5 h (−20 °C), Hotspot an |
| Laden | USB-C, 5 V / 2 A, Direktladen und Powerbank |
| Speicher | 64 GB, Foto und Video mit Ton |
| WLAN / App | Hotspot 2,4 / 5 GHz, HIKMICRO Sight |
| Schutzklasse | IP67 |
| Betriebstemperatur | −30 °C bis +45 °C |
| Gewicht | 296,5 g inkl. Akku |
| Maße | 156,3 × 53,6 × 49,5 mm |
| Garantie | 3 Jahre Gerät, 10 Jahre ungekühlter Sensor, 2 Jahre herausnehmbarer Akku; +180 Tage bei Registrierung im HIKMICRO-Account innerhalb von 30 Tagen nach Kauf (Herstellergarantie) |
Nein. Das LH15 3.0 arbeitet mit 320 × 240 Pixeln. Die Verbesserungen der 3.0-Generation liegen in der NETD von < 18 mK, HSIS, Image Pro 3.0, Zoom Pro, 64 GB Speicher und Dualband-WLAN.
Beide haben ein 15-mm-Objektiv. Das LH15 zeigt mit 320 × 240 Pixeln und < 18 mK mehr Detail und mehr Kontrast als das Lynx LE15 3.0 mit 256 × 192 Pixeln und < 20 mK.
Das Lynx LH35 3.0 hat einen 384 × 288-Sensor mit < 15 mK und eine 35-mm-Optik und reicht nach Herstellerangabe bis 1.800 m. Das LH15 ist kleiner, leichter und mit weiterem Sehfeld für kurze und mittlere Distanzen gebaut.
HIKMICRO gibt 750 m Detektionsreichweite an. Sicheres Ansprechen gelingt nur auf einen Bruchteil davon, typisch auf Wald- und Waldrandentfernungen.
Nein. Das Objektiv ist fokusfrei und ab 7 m scharf. Für Beobachtungen auf kürzere Distanz eignet sich das LE10 mit 3,4 m Naheinstellgrenze.
Nach Herstellerangabe 5,5 Stunden bei 25 °C und 5 Stunden bei −20 °C mit Hotspot. Der 18650-Akku ist wechselbar, ein Ersatzakku verlängert die Einsatzzeit.
Ja, für das Absuchen von Dickungen und Rändern ab 7 m. Für die Kontrolle auf wenige Meter am Anschuss ist ein Gerät mit kürzerer Naheinstellgrenze praktischer.
Nein. Fensterglas lässt die langwellige Wärmestrahlung, die der Sensor auswertet, praktisch nicht durch. Öffne das Fenster der Kanzel, bevor du beobachtest.
Ja, als Beobachtungsgerät ohne Montagevorrichtung für Schusswaffen ist es erlaubnisfrei. Als Zielhilfe darfst du es nicht einsetzen.
Unsicher, ob das HIKMICRO Lynx LH15 3.0 zu deinem Revier passt? Vereinbare eine Wärmebild-Beratung in Gohrisch. Weitere Modelle findest du bei den Wärmebild-Handgeräten und den Wärmebild-Ferngläsern. Technische Angaben nach Herstellerangaben von HIKMICRO, Stand November 2026. Änderungen durch den Hersteller vorbehalten.
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